Akupunktur

Die Akupunktur ist eine von fünf therapeutischen Verfahren (Akupunktur, Kräuterheilkunde, Qi Gong, Tuina und Diätetik) in der chinesischen Heilkunde. Durch die gezielte Nadelung von Akupunkturpunkten wird der Körper angeregt, um so zurück in sein eigenes Gleichgewicht zu finden. Die Puls- und Zungendiagnostik, sowie die Anamnese (individuelle Krankheitsgeschichte) helfen dem Therapeuten eine Diagnose zu stellen und eine individuelle Behandlung durchzuführen. Seit mehr als 2000 Jahren haben chinesische Ärzte Mensch und Natur beobachtet und so Behandlungsstrategien entwickelt, um sowohl akute als auch chronische Beschwerden zu behandeln. Die Stärken der chinesischen Heilkunde liegen im frühen Erkennen von funktionellen Störungen, um dadurch eine organische Manifestation zu verhindern.

Text: Katrin Lange

Akupunkt-Massage nach Penzel

Alles ist im Fluss

Bei der Akupunkt-Massage nach Penzel, kurz APM, soll ein Energiekreislauf aktiviert werden, das sogenannte Meridiansystem. Vor allem in China und Japan ist die Arbeit mit den Meridianen sehr bekannt. Mittels der APM-Massage soll dieser Energiekreislauf therapiert werden. Ein Steuerungssystem, dem nach Auffassung der Asiaten alle anderen Körpersysteme untergeordnet sind.
Nach dieser Vorstellung kann jedes Körpersystem, sei es das Herz-Kreislaufsystem oder das Nerven- und Muskelsystem, nur dann seine Aufgabe leisten, wenn auch das Meridiansystem im richtigem Maße mit Energie versorgt wird.

Den Ausgleich kann der Therapeut mittels eines Massagestabes wieder herstellen.Hiermit streicht er entlang der Meridiane,die,seiner Meinung nach, einen Energiemangel aufweisen.
Ziel ist es, Hindernisse im Energiefluss zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass alle Bereiche mit genügend Energie versorgt werden.

Die Akupunkt-Massage nach Penzel ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.

Bowen Therapie

Sanfter Weg zur Selbsthilfe

Viele Patienten fragen: „Bowen – noch nie gehört! Wie spricht man das denn aus?“

Die Bowen-Therapie ist eine eigenständige Behandlungsmethode und wurde vom Australier Thomas A. Bowen (sprich: „Bouen“) entwickelt. Ähnlich einer zarten Berührung – so können Patienten die Behandlung mit der Bowen-Therapie empfinden. Sanfte Bewegungen ohne große Krafteinwirkung werden auf Druckpunkte des Bindegewebes, der Muskeln, Sehnen, Bänder und Muskelfaszien ausgeübt. Faszien sind Fasern, die die Muskeln wie ein Netz umspannen.

Zwischen den einzelnen gesetzten Reizen, den sogenannten „Bowen-Moves“, bleibt der Patient für wenige Minuten ruhig liegen und gibt so seinem Organismus die Gelegenheit, seine Selbstheilungskräfte zu nutzen und zu aktivieren. Der Körper selbst kann auf diese Art notwendige Änderungen einleiten und neues Wohlbefinden herbeiführen.Die Bowen-Therapie kann bei vielen Missempfindungen und Krankheitssituationen eingesetzt werden.

Die Bowen-Therapie ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.

Chiropraktik

Auf den richtigen Griff kommt es an

Die Chiropraktik gehört als Therapie mit zur Osteopathie, da der Therapeut hier auch allein mit seinen Händen am Patienten arbeitet.
Fehlstellungen der Wirbelsäule lösen häufig Ischias mit Schmerzen in den Beinen, einen Hexenschuss oder einen Bandscheibenvorfall aus. So können Rückenschmerzen, chronische Kopfschmerzen,Bewegungsein-
schränkungen bis zur mangelhaften Durchblutung an den betroffenen Stellen entstehen.

Vor jeder Behandlung tastet der Chiropraktiker seinen Patienten vorsichtig ab, um eine genaue Diagnose zu stellen. Durch gezielte Handgriffe kann er dann Bewegungsstörungen an der Wirbelsäule und den Extremitäten beheben.
Der Patient empfindet die Behandlung im Allgemeinen als sehr wohltuend.
Häufig ist schon nach der ersten Behandlung eine Linderung der Beschwerden spürbar. Um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten, sind in der Regel mehrere Behandlungen erforderlich.

Die Chiropraktik ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.

Colon-Hydro-Therapie

Sanfte Darmspülungen

Schon seit alters her sind die positiven Eigenschaften einer Reinigung des Dickdarms mittels Wasser und Sauerstoff bekannt. Und genau das ist die Colon-Hydro-Therapie – eine sanfte Form der Darmspülung.

Belastungen durch die Umwelt, Medikamente und Ablagerungen von Nahrungsmitteln, die der Darm so nicht verarbeiten kann, beeinflussen die Darmflora ungünstig und stören den Darm in seiner Funktion. Das kann zu starken Blähungen, Durchfällen oder Verstopfungen führen – bis hin zur Selbstvergiftung des gesamten Körpers.

Blähungen oder Durchfälle - eigentlich sind das harmlose Symptome.
Doch sie können sich zu klinischen Erkrankungen ausweiten, deren Ursache man selten im Darm vermutet. Solche Krankheiten können Depressionen, ständige Müdigkeit, Akne, Allergien, rheumatische Erkrankungen oder auch Migräne und Bluthochdruck sein.

Die Behandlung beginnt mit einer Fußreflexzonenmassage. Zur Darmspülung wird mit einem Schlauchsystem warmes Wasser in den Darm gebracht. Dies geschieht schmerzfrei und sauber und wird vom Patienten oft als wohltuend empfunden. Das Wasser soll den Darm gründlich und schonend von Giftstoffen und Fäulnisprodukten reinigen. Zusätzlich wird die Bauchdecke von außen mit einer sanften Massage behandelt.

Die Colon-Hydro-Therapie ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.

Cranio-Sacrale Therapie

Die sanfte Art der Osteopathie

Der Cranio-Sacralen Therapie liegt die Philosophie zugrunde, dass sanfte natürliche Bewegungsrhythmen am Schädel und am Kreuzbein, also an der unteren Lendenwirbelsäule, einen regulierenden Einfluss auf alle Körpersysteme nehmen können. Diese Körpersysteme sind zum Beispiel das Nervensystem und das Muskelsystem. Daher leitet sich auch der Name der Therapie ab: Cranium - der Kopf, und Sacrum - das Kreuzbein.

Die natürlichen Bewegungen dieses Systems sind rhythmisch und werden nicht vom Atem- oder Herzrhythmus beeinflusst. Sie entstehen vielmehr durch Druckschwankungen der Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit.
Ein geschulter Therapeut ist in der Lage, diese feinen Bewegungen der Schädelknochen mit seinen Händen zu analysieren und ggf. zu korrigieren.

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder wissen möchten, bei welchen Beschwerden die Cranio-Sacrale Therapie eingesetzt werden kann, dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Telefon: 05241-688244 oder Praxis(at)dreinhoefner.de

Die Cranio-Sacrale Therapie ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.
 

EDTA-Chelat-Therapie

Gesund durch Entgiftung

Umweltgifte können unserer Gesundheit schaden und unser Wohlbefinden beeinträchtigen. Bei der EDTA-Chelat-Therapie, oder „Klinische Metall Toxikologie“, werden über eine Infusion Aminosäuren zusammen mit bestimmten Mineralien und Vitaminen über einen Zeitraum von drei bis vier Stunden verabreicht. Die Infusionslösung bindet Metall-Ionen und Ablagerungen an den Gefäßwandungen. Diese werden sodann über die Nieren ausgeschieden. Nach Meinung der Chelat-Therapeuten kann diese Form der Behandlung bei nachgewiesenen Metallbelastungen im Körper, wie zum Beispiel Amalgambelastungen aber auch bei Arteriosklerose, Gefäßschäden, Arthrose, Neurodermitis, Diabetes und verschiedenen Umweltbelastungen, Anwendung finden.

Auch zur Vorbeugung von allen degenerativen Erkrankungen kann diese Therapie vorteilhaft sein. Umfangreiche Laboruntersuchungen sind vor und während der Chelat-Behandlung notwendig. Die Anzahl der Infusionen hängt von der vorliegenden Erkrankung ab. Die EDTA-Chelat-Therapie gibt es schon seit über 50 Jahren und wird weltweit praktiziert. Durchführen darf sie nur ein speziell dafür ausgebildeter Therapeut. In unserer Praxis bieten wir die Chelat-Therapie seit 2012 an.

Die EDTA-Chelat-Therapie ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.

Funktionelle Medizin

Mitochondrien sind neben dem Zellkern Bestandteil einer jeden Körperzelle, mit Ausnahme der roten Blutkörperchen. Je nach Stoffwechselleistung und Energiebedarf der Organe befinden sich bis zu 2500 Mitochondrien in einer Zelle der entsprechenden Organe.
Mitochondrien werden auch als unsere Kraftwerke der Zelle beschrieben. Über 5 "Stufen" in den sogenannten fünf Komplexen wird unter Bereitstellung verschiedener Vitamine, Mineralien und Spurenelemente letztendlich die zelluläre Energie, das ATP(Adenosin-Tri-Phosphat, die zelluläre Energie), erzeugt. Ein 70 kg schwerer Mensch produziert in 24 Stunden ca. 70 kg. ATP. Neben der Energieproduktion sind die Mitochondrien auch für die Herstellung von "Baumaterial" für die Zelle und für den Abbau von Stoffwechselprodukten in der Zelle zuständig.
Verschiedene Medikamente, eine unzureichende vitalstoffarme Ernährung, wie z.B. gepökelte Lebensmittel, konventionell gezogenes Gemüse (Düngemittel), Stress und Umwelteinflüsse, Energielosigkeit, Schlappheit und Müdigkeit beeinflussen dieses hochsensible Stoffwechselsystem und somit auch die zelluläre Energie.
Spezielle Labor- und Blutuntersuchungen geben Hinweise auf das System, decken Defizite auf und zeigen blockierte Stoffwechselwege.
Über eine Anamnese und den entsprechenden Laborbefunden ergibt sich eine individuelle Behandlungsstrategie.

Text:Stefan Dreinhöfner

Höhentraining

Energieproduktion ankurbeln

Viele Krankheiten unseres heutigen, modernen Lebensstils wie Burnout, chronische Erschöpfung, Herz- und Gefäßerkrankungen, Übergewicht, Konzentrationsschwäche und allgemeiner Leistungsabfall haben oft einen gemeinsamen biologischen Ursprung: Störungen im „Energiemanagement der Zelle“. Durch Stress, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel werden die Kraftwerke in den Zellen, die Mitochondrien, spürbar und messbar geschädigt. Der Einfluss mitochondrialer Funktionsstörungen auf die Entstehung unterschiedlichster Krankheitsbilder steht im Fokus neuester wissenschaftlicher Forschung. Genau hier setzt das Höhenbalance Konzept an. Hierbei atmet man kontrolliert sauerstoffreduzierte Luft im Wechsel mit Umgebungsluft oder sauerstoffreicher Luft, mit dem Ergebnis: Über den Verlauf einer Kur von ca. 10-15 Behandlungseinheiten wird die Energieproduktion in den Mitochondrien signifikant angekurbelt, spürbar und messbar. Studien zeigen Erfolge sowohl in der Prävention als auch in der Behandlung von COPD, Asthma, allgemeine Erschöpfung, vegetative Dysbalance, Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes 2, Infektion mit Borrelien, um nur einige Indikationen zu nennen.

www.hoehentraining-owl.de/

Individuelle Ernährungstherapie

Ernährungsberatung durch Katrin Franzpötter: Kompetent – Nachhaltig – Individuell

„Gesunde Ernährung muss auch Spaß machen!“, sagt unsere Ernährungswissenschaftlerin Katrin Franzpötter. Sie glaubt: „Wer eine Ernährungsumstellung als Qual oder Verzicht empfindet, wird damit langfristig keinen Erfolg haben und schnell in alte Muster zurückfallen.“ Deshalb ist es ihr besonders wichtig, gemeinsam mit ihren Patienten ein individuelles Ernährungskonzept zu entwickeln. Sei es nun präventiv, bei gesundheitlichen Beschwerden oder im Umgang mit besonderen Lebenssituationen.

Am Anfang einer Ernährungsberatung steht zunächst die Beurteilung des Ist-Zustands. Dazu eignet sich besonders das Führen eines mehrtägigen Ernährungsprotokolls, um ungünstigen Ernährungsgewohnheiten auf die Spur zu kommen. Zusätzlich werden, wenn vorhanden, aktuelle Laborwerte und Arztberichte bei der Erstellung des Ernährungskonzepts berücksichtigt. Auf Basis dessen und durch ein ausführliches Anamnesegespräch werden Ihre individuellen Gesundheitsziele und die entsprechende Ernährungsstrategie ermittelt. Der weitere Verlauf der Ernährungsberatung und die Intensität der Betreuung richten sich nach Ihrem persönlichen Bedarf.

Sie haben noch Fragen oder möchten einen Termin vereinbaren?
Dann rufen Sie uns gerne an unter Tel. 05241–688244 oder senden eine E-Mail an k.franzpoetter@dreinhoefner.de
 

Individuelle Sporttherapie

Trainingskonzepte für jedermann

Patricia Jaehnz, ihres Zeichens diplomierte Sporttherapeutin, bietet individuelle Trainingskonzepte für jedermann an. Sei es bei chronischen oder akuten Beschwerden des Bewegungsapparates, als Wiedereinstieg nach längerer sportlicher Pause, zum Erreichen eines eigenen sportlichen Ziels, zur Prävention oder als Ergänzung zu einer Ernährungsumstellung. Nach einem ausführlichen Eingangsgespräch erarbeitet Patricia Jaehnz  ein für Sie konzipiertes Trainingskonzept aus und  begleitet Sie auf Ihrem Weg zu einer besseren Lebensqualität. Flexibel, persönlich und individuell.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann rufen Sie uns an unter Telefon 05241-688244 oder senden Sie uns eine E-mail an praxis(at)dreinhoefner.de

Osteopathie

Mit den Händen heilen
Der Osteopathie liegt die Philosophie zugrunde, dass sich der Körper durch Massagen, Dehnungen, Lockerungstechniken und Mobilisationsimpulse wieder selbst auf natürliche Weise ins Gleichgewicht bringen kann.
Bei einer osteopathischen Untersuchung ertastet der Therapeut mit seinen Fingern Einschränkungen in der Beweglichkeit seines Patienten und behandelt diese mit sanften Bewegungen. Eine osteopathische Behandlung kann bei vielen Erkrankungen sinnvoll sein. Hierbei werden nicht, wie bei einigen anderen Behandlungsweisen, die Symptome kuriert, sondern es kann die Auflösung von Einschränkungen bewirkt werden.

Es bedarf einer mehrjährigen Osteopathie-Schulung, bis ein ausgebildeter Therapeut seine Patienten auf diese Weise behandeln darf. Ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl und Sensibilität für die Beschwerden seiner Patienten sind eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf. Ebenso werden die Grundlagen der klassischen Medizin, präzise Kenntnisse der Anatomie und Physiologie des Menschen vermittelt.
Sowohl Erwachsene, als auch Kinder, Babys, junge Mütter und Schwangere gehören zum Patientenkreis.

Die Osteopathie ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zur Wirkung und Wirksamkeit vor.

Viscerale Osteopathie

 

Sanfte Therapie für innere Organe

Bei der visceralen Osteopathie untersucht der Behandler die Bewegungsfähigkeit der inneren Organe. Die eingeschränkte Beweglichkeit der Organe untereinander kann manuell durch sanfte Griffe und Dehnungen wieder hergestellt werden.

Jedes Organ hat eine Beweglichkeit zu anderen Organen und Strukturen des Körpers und darüber hinaus auch eine Eigenbewegung. Die Niere ist hierfür ein gutes Beispiel: Sie bewegt sich bei jeder Atmung um eine Strecke von drei Zentimetern. Am Tag legt die Niere so eine Strecke von ca. 600 Metern zurück.

Die Niere bildet zusammen mit einem Lendenmuskel ein sogenanntes Organgelenk. Ist dieses Gelenk durch Narbengewebe, wie zum Beispiel einer Blinddarmnarbe, in seiner Beweglichkeit eingeschränkt, kann es langfristig zu Hüftbeschwerden kommen.

Bei internistischen Geschehnissen kommt die viscerale Osteopathie gern
zum Einsatz. Bei Beschwerden an der Wirbelsäule kann sie ebenfalls eingesetzt werden, da diese mit dem organbezogenen System zusammen hängt. Narben, die z.B. nach Bauchoperationen Beschwerden machen,können mit dieser Methode sanft behandelt werden.

Die Viscerale Osteopathie ist von der Schulmedizin nicht als wirksam anerkannt. Es liegen keine naturwissenschaftlichen Studien zu Wirkung und Wirksamkeit vor.

Vitamin C Hochdosis Infusions-Therapie

Vitamin C - ein Alleskönner

Wussten Sie, dass fast alle Tiere und Pflanzen in der Lage sind, selbst Vitamin C zu produzieren? Ausnahmen sind einige Vögel, Fische, Meerschweinchen und - Primaten, zu denen auch wir Menschen gehören !
In Stresssituationen und bei Krankheit wird die Produktion sogar noch um ein Vielfaches erhöht.

Vitamin C ist wichtig für den Zellstoffwechsel und ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, wie z.B. den Knochen- und Bindegewebsstoffwechsel. Es beeinflusst die Entstehung von Hormonen, ist wichtig für das Entgiftungssystem, für die Aufnahme von Eisen und reguliert den Fettstoffwechsel. Außerdem ist Vitamin C ein wichtiges Antioxidans und schützt unsere Immunzellen und ist somit wichtig für das Immunsystem.

Ein gesunder Mensch benötigt täglich ca. 100 mg Vitamin C. Zum Vergleich: Ein Apfel enthält, je nach Sorte, 5-35 mg Vitamin C. Im Idealfall kann also über eine gesunde Ernährung dieser Bedarf abgedeckt werden. Menschen mit akuten oder chronischen Krankheiten, Sportler oder Raucher haben einen erhöhten Bedarf. Hier kann eine Versorgung mit Vitamin C als Infusionstherapie sinnvoll sein. Eine schnellere Aufnahme der Ascorbinsäure ( Vitamin C) ist somit gewährleistet, denn sie muss nicht erst den Umweg über den Magen-Darm-Trakt nehmen. Auch ist eine höhere Dosierung möglich, die ansonsten über die Aufnahme über Speisen und Getränke kaum erreicht werden kann.

Text: Silke Knipper

VNS-Messung

HRV= Herzraten-Variabilitäts-Messung

Kann man Stress messen? Zu dieser Frage gibt es eine eindeutige Antwort: Ja! Denn Stress ist nichts anderes als ein Ungleichgewicht im vegetativen Nervensystem, (VNS)!
Das vegetative Nervensystem ist die Schaltzentrale unseres Körpers und ist für die Steuerung und Regulation der Organe und Organsysteme verantwortlich.

Gemessen werden die Leistung des Sympathikus dem sog. Stressnerv, er ist für die körperliche Leistungsfähigkeit zuständig, und dem Parasympathikus, dem sog. Entspannungsnerv, er ist für die Entspannung und körperliche Erholung zuständig.
Gibt es hier zwischen Spannung und Entspannung ein deutliches Ungleichgewicht kann es zu vielen Störungen im organischen Bereich kommen. Die Folgen können u.a. Abgeschlagenheit, Herz-Kreislaufstörungen, Hauterkrankungen, Schmerzen, Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen u.v.m. sein.

Eine VNS-Messung dauert nur wenige Minuten. Sie gibt uns Aufschluss über den augenblicklichen Zustand des Nervensystems. Sind Auffälligkeiten zu sehen, wird eine weitere Messung veranlasst.
Hierbei wird ein definierter Atemrhythmus vorgegeben, nach dem der Patient erneut unter einer weiteren Messung mit bewusster Atmung für weitere Minuten atmet. Bei positiver Regulation des vegetativen Nervensystems kann dem Patienten diese Atemtestung als Übung mit nach Hause gegeben werden. Wer sich auf Dauer mit dieser Art des Trainings in einen Ruhezustand „atmet“ kann erreichen, dass ein evtl. Ungleichgewicht zwischen Stress-und Entspannungsnerv wieder hergestellt wird und die Beschwerden somit auf Dauer verschwinden.